Fotos vom fertigen Eigenbau-Drehstuhl
my self made watchmakers lathe finished
Die Maschine ist fertig. Das
"Maschinenbett" sind zwei auf hochkant gestellte Vierkantstäbe 16 x 16 mm. Als
Antrieb dient ein elektronisch bis auf 6.000 U/min regelbarer 125-Watt-Motor.
Die dünne senkrechte Spindel vor dem Motor ist die Einstellschraube für die
Riemenspannung. Die Maschine hat, wie bei Uhrmacherdrehmaschinen üblich, einen
einzigen Ständer unter dem Spindelstock.
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Der Spindelstock ist wie ein Uhrwerk
aufgebaut: zwei auf exakten Abstand gestellt Platten. Die Kegelrollen-Wälzlager
stecken in Buchsen und eine mittige Buchse sorgt dafür, daß keine Späne in die
Lager geraten. In der Arbeitsspindel steckt hier eine Stufen-Spannzange. Am
hinteren Ende des Spindelstocks erkennt man das Alu-Handrad vom Anzugsrohr.
Rechts im Bild der Vierstahlhalter mit eingespannten Drehstählen.
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Der Handhebel-Reitstock ist aus einem
Alu-Klotz gefräst. In eine übergroße Bohrung wurde die Stahl-Gleitbuchse für die
Pinole zentriert eingegossen. Diese hat vorn eine Millimeter-Skala.
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Ansicht der Maschine von hinten. Die
Arbeitsspindel hat eine 3-scheibige und die Motorwelle eine 2-scheibige
Riemenscheibe. Der Motor ist deshalb mit seiner Halterung längsverschiebbar. Im
Arbeitsspindel-Kopf hier eine feste Spitze.
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Der Spindelstock als Teilgerät. Die
Riemenscheibe ist abgenommen. An deren Stelle eine Teilscheibe mit hier zwei
Teilkreisen montiert. Der gefederte Index-Stift sticht in eine Teilbohrung auf
dem äußeren Teilkreis. Vor dem Spindelstock steht der Bock mit den
höhenverstellbaren, gehärteten Feilrollen. In diesem Zustand könnte man z.B. mit
einer Nadelfeile winzige Sechskantköpfe anfeilen!
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Sämtliches Maschinen-Zubehör hängt oder
steckt griffbereit in einem Brett an der Wand hinter der Maschine.
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Alle Spannmittel für die Maschine. Hinten
von links nach rechts: emco-Dreibackenfutter, Eigenbau-Planscheibe,
Koch-Dreibackenfutter, davor von links nach rechts: eines der 5 Ringfutter, eine
der ebenfalls 5 Stufen-Spannzangen, Bohrplatte, feste Spitze mit Mitnehmerdorn,
Bohrfutter-Dorn, Eigenbau-Mitlaufspitze, Präzisions-Bohrfutter, links-vorn:
Mini-Bohrfutter.
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Der Kreuz-Support. Die beiden gekonterten
Einstellschrauben sind für das exakte Einstellen des Zylindrisch-Drehens
vorhanden. Es ist aber auch möglich, z.B. sehr schlanke Kegel (Kanonenrohre!)
kontrolliert einzurichten. Die Spindel vom Obersupport sitzt etwas "außer
Mitte". Die Supportspindeln haben 0,5 mm Steigung. Der Skalenring vom
Quersupport hat einen größeren Durchmesser.
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Der Spannzangen-Satz reicht vom
Nenndurchmesser 0,4 (1) bis 8,0 mm. Die Schlitzung habe ich diesmal mit einem
2,5-mm-Fingerfräser vorgeschlitzt. Die Zug-Spannzangen (Amerikanische Zangen)
haben einen Zentrier-Durchmesser von 10 mm und ein Anzugsgewinde M8x1.
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