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Jürgen Eichardt
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(Schiffsmodellbau, Zeichnen von Schiffsmodellplänen und Schiffsskizzen und Metallbearbeitung im Hobbybereich)
(Ship model-making, drawing of ship model plans, ship sketches and metalworking in the hobby area)
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Der erst 16 (!) Jahre alte Modellbauer und großartige Mechaniker Björn Nijhuis aus den Niederlanden hat nach den Anleitungen in meinem Buch "Kleindrehmaschine im Eigenbau" seinen eigenen Uhrmacherdrehstuhl gebaut. Hier der Link zu seinem Baubericht: http://www.bn-modelbouw.web44.net/du/maschinen/drehstuhl-index.php
In dem Zusammenhang: Besuchen Sie meine Seite "Links"
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Lesestoff! Lesen Sie doch mal hier!
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Aktuell !
Zusammen mit einem Freund bauen wir im Moment unter Verwendung eines handelsüblichen Kreuzsupports (von RC-machines) eine Kleinfräsmaschine. Parallel dazu schreibe ich an einem Buch "Kleinfräsmaschine im Eigenbau", das anschließend ebenfalls beim VTH erscheinen wird. Hier schon einmal ein Foto der Maschine im momentanen (8.6.2011) Bauzustand:
Links an der Tischkante stehen als Zubehör erstmal die fünf Zugspannzangen (Durchmesser 3, 4, 5, 6 und 8 mm), rechts liegt die Frässpindel, die später in den Fräskopf eingeklebt wird. Die Maschine bekommt keine übliche Bohrpinole, sondern einen zusätzlichen Bohrsupport, welcher von einem Hebel (im Bild aus Messing gebaut) bedient wird. Der Fräskopf ist selbstverständlich nach Gradskala verstellbar und seine Nullstellung verstiftet. Der Kreuzsupport bedarf einiger Nacharbeit und deutlicher Verbesserungen. Das alles wird später im Buch beschrieben. Rechts im Bild steht meine Kaffeetasse, die hat nix mit dem Bau zu tun...
Hier nun drei Fotos vom heutigen (19.6.2011) Bauzustand:
Der Antrieb für den Z-Support (Feingewinde-Spindel M10x1) ist mit dem Skalenring (1/100-mm-Teilung) fertig und auf dem linken Foto sieht man einige Spannschrauben, die zugehörigen Feingewinde-Muttern (M6x075), gedrehte Unterlegscheiben, Spanneisen und Schraubböcke (M10x1). Es wird eine herrliche kleine Maschine...
Die Maschine erhält alles Eigenbau-Zubehör, das man zum vernünftigen, entbehrungslosen Arbeiten mit solch einer Maschine benötigt: einen 1:90-Rundtisch, einen Waagerecht-Teilkopf mit Gegenhalter (Pinole), ein Senkrecht-Direktteilgerät, einen Mini-Bohrkopf und einen Maschinenschraubstock. Letzterer ist bereits fertig. Hier schon mal ein Foto davon:
Der Schraubstock hat eine Backenbreite von 47 mm und ist 37 mm weit zu öffnen. Die Backen sind gehärtet und geschliffen. Von all dem Zubehör will ich wieder Baupläne mit Bauanleitung erarbeiten.
Heute (18.7.2011) war es soweit. Die ersten Fräsversuche wurden gemacht:
Das Fräsbild beweist: die Frässpindel steht in beiden Richtungen exakt senkrecht. Sie muß senkrecht stehen, denn die Bohrung für das Frässpindelrohr im verstifteten (!) Fräs-/Bohrkopf wurde auf der hochgenauen WABECO-Fräsmaschine ausgespindelt. Der erste Versuch mit einem Nähmaschinenmotor war schon zufriedenstellend, er zog auch den großen 8-mm-Fingerfräser durch. Und der kleine Eigenbau-Maschinenschraubstock macht sich auch gut auf der Maschine.
Hier ein Foto vom im Bau befindlichen Rundtisch mit einem Drehtellerdurchmesser von 120 mm. Auf dem Drehteller liegt hier noch der eben von mir hergestellte Schneckenradtrieb mit einer Untersetzung von 1:90. Wie man das alles macht, wird später im Buch beschrieben... Sie dürfen gespannt sein!
Der Rundtisch ist nun fertig. Hier ist er auf dem Frästisch aufgespannt. Auf der Schneckenwelle sitzt die gefederte Indexkurbel. Am Gehäuse ist eine Teilscheibe angeschraubt und darauf sitzt die Schere. Am linken Bildrand liegen die beiden anderen, auswechselbaren Teilscheiben.
Der Rundtisch erhielt als erstes Spannmittel nun ein Dreibackenfutter, welches mit einer Adapterplatte aus Messing (muß kein anderes Material sein) befestigt wird. Beim ersten Foto sehen wir die allererste Teilarbeit auf dem Rundtisch: das Zentrieren der Bohrungen in der Adapterplatte. Beim zweiten Foto sehen wir die Rundlaufkontrolle. Das Futter hat einen Rundlauffehler von 0,08 mm, ein guter Wert für ein Backenfutter. Und beim dritten Foto ist die normale Kurbel mit der Zehntel-Grad-Teilung angebaut.
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Wer gern in einem Katalog stöbert: Von meinen Plänen usw. einschließlich der Thiel-Pläne (!) gibt es jetzt einen DIN A4-Katalog. Siehe meine Seite Kontakt.
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Für die Freunde der Großsegler ist ein sehr wertvolles Buch erschienen: "Die letzten Flying P-Liner", siehe meine kleine Buchvorstellung hier.
A very valuable book is published: "Die letzten Flying P-Linder", see my books-vision here.
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Spannschrauben im Maßstab 1:50
Im Moment befasse ich mich mit der Herstellung aller Teile für die Reling an meinem Zerstörer-Modell USS CASSIN YOUNG im M 1:50. Hierzu muß ich u.a. 150 winzige Spannschrauben für das Spannen der Relingseile herstellen. Der größte Durchmesser an diesen Spannschrauben, die ich, wie gewohnt, aus 2- bzw. 2,5-mm-Drehmessing auf der Uhrmacherdrehmaschine drehe, ist 0,8 mm und sie haben eine Gesamtlänge von 8,7 mm. Von einer Seite her müssen in alle Spannschrauben, jeweils 6 mm tief, 0,3-mm-Bohrungen eingebohrt werden. In diese Bohrungen werden später bei der Endmontage die Relingseile aus verzinnter 0,24-mm-Feinlitze (Material Kupfer, nicht etwa die kaum zu gebrauchenden Edelstahl-Litzen, die es für Modellbauzwecke zu kaufen gibt) eingeschoben, straff gezogen und mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber gehalten. Das Bohren gestaltet sich als Geduldsprobe. "Zentriert" habe ich in die Planfläche von nur 0,45 mm Durchmesser vorsichtig mit einem abgesetzten 0,25-mm-Bohrer, der einen Spannschaft von 1,2 mm Durchmesser hat, etwa jeweils 1 mm tief. Für das Bohren auf die besagten 6 mm Tiefe habe ich mir vorsorglich bei Fa. Gabriele Hüttl-Wagener ( www.ghw-modellbau.de ) 30 Stück "drallgewalzte" 0,3-mm-Bohrer (Best.-Nr. 407003, je 10 Stück € 5,60, das Stück also € 0,56) bestellt. Die Alternative wären "geschliffene" 0,3-mm-Bohrer, die es aus gutem Grund nur stückweise gibt. Hier kostet jedoch einer € 1,35. Hätte ich nur diese bestellt, denn die billigen bohren nicht! Ich habe mir die Schneiden mit einer Fadenzähllupe genau angesehen. Sie können nicht bohren. Offenbar sind sie nicht richtig freigeschliffen und außerdem sind fast alle einseitig angeschliffen. Jetzt "verbrauche" ich noch meinen geringen Rest geschliffener Bohrer. Mit denen geht das Bohren recht gut, wenn man sich die nötige Zeit läßt. Wer einmal vor einer ähnlichen Aufgabe steht, sollte folgende Ratschläge beachten: Nicht in einem Bohrfutter spannen. Ich spanne die 0,3-mm-Bohrer in einer 0,4-mm-Spannzange. Das ist zwar nicht ganz korrekt und ich tue so etwas auch sonst nie. Doch nur so wird der Bohrer nur ganz vorn an der Zange geklemmt. Außerdem lasse ich ihn tatsächlich nur 6 mm lang aus der Zange herausragen. Das hat den Sinn, daß sich der Bohrer in sich auf dieser kurzen Länge nicht unnütz verdrehen kann, denn das tut er. Dadurch kommt es zu einem auf jeden Fall nicht spürbaren "Rattern" an den Schneiden. Das bemerkt man z.B. deutlich, wenn man auf Tiefe bohrt. Bei den ersten 2 bis 3 mm Tiefe sollte man den Bohrer sehr häufig aus dem entstehenden Loch herausziehen. Je weiter ich mich der 6-mm-Tiefe nähere, umso sicherer kann ich bohren. Offenbar wird der Bohrer bei größerer Bohrtiefe soweit gegen die Drehrichtung verdreht, daß er nicht mehr rattern kann und folglich ruhiger schneidet. Für die Bohrtiefe von 6 mm ziehe ich den Bohrer etwa 15 bis 20 mal (!) für das Entfernen der Späne aus den Spannuten aus der Bohrung heraus. Das ist ja auf einem Uhrmacherdrehstuhl mit dem Zahnstangen- oder Handhebel-Vorschub an der Pinole kein zu großes Problem. Auf einer größeren Drehmaschine mit dem völlig gefühllosem Spindelantrieb für die Pinolenfahrt wäre eine Feinbohrhilfe, wie ich sie in meinem Buch "Drehen für Modellbauer" Band 2 auf Seite 120 vorgestellt habe, eine Alternative. In dem Zusammenhang: bei RC-machines ( www.rc-machines.com ) gibt es jetzt Feinbohrhilfen für Drehmaschinen zu kaufen. Selbstverständlich arbeite ich mit Kopflupe. Ich habe herausgefunden, daß es am besten ist, vollkommen trocken zu bohren. Versuche mit Spucke, Spiritus oder Fahrradöl, meine sonst üblichen Schmiermittel, ergaben ein sehr unsicheres Bohren. Die Späne kann man am besten mit dem Ende einer 3 x 3-mm-Holzleiste von den Spannuten abschieben. Dabei ist es kein Fehler, wenn man den dünnen Bohrer dabei ganz leicht verbiegt. Jedenfalls nicht soweit, daß er krumm bleibt. Durch das Verbiegen springen die "festgebackenen" Späne oft von selbst weg. Ein Bohrer wird nur durch die Bearbeitung von Drehmessing praktisch nie (!) stumpf (Das trifft auch für alle anderen z.B. HSS-Werkzeuge zu). Wenn er abbricht, dann einzig nur, weil sich die Späne in den Spannuten verklemmt haben!
Alle Spannschrauben (154 Stück) sind fertig gedreht. Zwei Nahfotos an dieser Stelle:
Bei einigen Schrauben erkennt man die 0,3-mm-Bohrungen an dem einen Ende. Das Drehen mit einem "Spitzschlichtstahl" ("Drehen für Modellbauer" Band 2, Seite 96) war mit eingestelltem Tiefenanschlag eines Meßschiebers (MiM Heft 1/2011) und mit "justiertem Skalenring" keinerlei Problem. Am anderen Ende haben die Spannschrauben einen 1,5 mm langen 0,45-mm-Zapfen (das ist das zweite "Gewinde" der Spannschraube) und daran einen nur 0,5 mm langen 0,3-mm-Zapfen. Auf diesen werden später winzige U-förmige Blech-(Ätz-)Teile angelötet. Das Problem war, ich wollte keinen weiteren sog. Abstechpieps haben. Nach dem Abstechen der ersten Spannschrauben auf Länge bin ich dahinter gekommen, wie das zu erreichen ist. Ich habe nach dem 0,3-mm-Zapfen noch etwa ein weiteres Zehntel, also auf 0,2 mm Durchmesser, mit dem Spitzstahl eingestochen. Es ist total kein Problem, derartige Durchmesser auf einer Uhrmacherdrehmaschine (eigentlich auf jeder Drehmaschine!!!) einzuhalten, vorausgesetzt, der Drehstahl ist richtig scharf und die Schneide steht möglichst auf ein Hundertstel mm genau auf Spitzenhöhe. Das hochdrehende Bauteil habe ich leicht verbogen und so ist es an der "Sollbruchstelle" abgebrochen - fast ohne Abstechpieps...
Den Trick muß ich mir für spätere ähnliche (durchaus auch etwas größere) Teile gut merken.
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Im Heft 1/2012 von MODELLWERFT ist wieder auf den Seiten 74 bis 77 (recht weit am Ende des Heftes! Doch man sagt ja, daß die meisten Menschen eine Zeitschrift von hinten lesen...!) ein Schiffsdetail-Beitrag "Chefboot der Kriegsmarine" von mir gedruckt. Die Zeichnungen des Bootes sind diesmal im M 1:75 abgebildet.
Im Januar/Februar-Heft 2012 von MAScHiNEN iM ModEllbAu, das soeben erschienen ist, lesen Sie auf dem Seiten 40 bis 44 meinen reichlich bebilderten Beitrag "Verbesserungen an einem 1-Achs-Maschinenschraubstock" Teil 1.
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Über die Schlachtschiffe der italienischen LITTORIO-Klasse ist jetzt ein Super-Buch erschienen. Lesen Sie hier.
Ein Detail-Foto vom ROMA-Modell, welches im Buch ebenfalls dargestellt wird.
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Wollen auch Sie so feine und exakte Teile an Ihren Modellen verbauen? Lesen Sie mein Büchlein "Fräsen mit der Drehmaschine".
You also want to produce precise and intricate parts? Reading my book "Fräsen mit der Drehmaschine".
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Miniatur-Drehteile? Lesen Sie meine Bücher "Drehen für Modellbauer" Band 1 und 2
Miniature parts of the lathe? Read my books "Drehen für Modellbauer" Volume 1 and 2
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Ich kann Ihnen einen neuen Modellplan vom japanischen Schlachtschiff YAMATO im M 1:100 anbieten. Das Schiff ist auf insgesamt acht 2 bis 3 m langen Großbögen (13 m² Papier!) in der letzten Bewaffnungsvariante mit zahlreicher zusätzlicher Flak dargestellt. Sie bestellen hier.
A new plan: Japanese battleship YAMATO on a scale of 1:100. Eight 2 to 3 meters long drawings (13 square meters of paper!). You order here.
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Lesen Sie mal hier: Vor der Jahrhundertwende
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Alle Pläne vom polnischen Modellplanautor der Sonderklasse Ryszard Chrzanowski finden Sie hier.
Plan sets by polish artist you will find here.
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Modellverkauf ! Hier
Model Sales! Here
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Hunderte, teils sehr gute und unbekannte Fotos und Pläne von älteren Kampfschiffen (weltweit!) in hoher Auflösung auf dieser Webseite: www.tsushima.su . Hier einige Beispiele von der Güte der Fotos - darunter auch viele Detailfotos! Die Seite muß man gesehen haben:
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Eine schöne Aufnahme von der modernen Korvette BRAUNSCHWEIG (Klasse K130) der Deutschen Marine:
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An der rechten Seite des Bildes sieht man auf dem Deck des US-Lenkwaffen-Zerstörers JASON DUNHAM deutlich die Einzugbahn, mit welcher der gelandete Hubschrauber in den Hanger gezogen wird. Das Hangartor ist geöffnet.
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Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile, zum Beispiel: Man verschüttet ziemlich viel von dem Alkohol, den man sonst getrunken hätte!
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"Wo Eichardt drauf steht, ist auch Eichardt drin!" - Zitat von einem meiner Leser in einem Internet-Diskussionsforum, in dem es auch um meine Buchveröffentlichungen geht. Danke für das Lob! Ich mache weiter so, warum auch nicht?
Ich zitiere "Claudio", zufällig im Internet gefunden: "So wie ich das hier lese, ist der Herr Eichardt bei einigen schuld an ihrer Begeisterung für Metallbearbeitung. So war es auch bei mir. Drei seiner Bücher waren die Lektüre im Italienurlaub. Da hast du am Strand keine Zeit mehr auf irgendwelche Mädels zu schauen :-)) Die Bücher sind echt sehr empfehlenswert. Vor allem von einem Praktiker geschrieben. Für den Anfänger wirklich leicht und gut nachvollziehbar. Besonders gut ist seine Beschreibung betreffend dem Schleifen von Drehstählen."
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